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STEFES Agro › Fungizide › HILL-STAR

Blühender Winterraps im Frühjahr
Bild KI-generiert

Nur für die berufliche Anwendung. Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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Fungizid mit Azoxystrobin · Getreide, Raps, Kartoffel, Gemüse

HILL-STAR

Fungizid mit 250 g/l Azoxystrobin für Getreide, Raps, Kartoffeln, Leguminosen, Gemüse und Erdbeeren. HILL-STAR wirkt systemisch und translaminar, vor allem vorbeugend, und wird bei Befallsbeginn oder bei Infektionsgefahr eingesetzt. In Kartoffeln ist auch die Behandlung beim Legen in die Furche zugelassen.

Wirkstoff250 g/l Azoxystrobin
FormulierungSuspensionskonzentrat (SC)
WirkungsweiseSystemisch und translaminar, vorwiegend protektiv, hemmt die Mitochondrienatmung der Schadpilze (Strobilurin, QoI), FRAC-Gruppe C3
KulturenWeichweizen, Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Raps, Kartoffel, Erbse, Futtererbse, Ackerbohne, Dicke Bohne, Buschbohne, Lupine, Speisezwiebel, Knoblauch, Schalotte, Porree, Möhre, Spargel, Kohlarten, Salate, Endivien, Erdbeere. Freiland, Erdbeere und Salate auch im Gewächshaus
SchaderregerGetreide: Roste, Septoria nodorum, Netzflecken, Rhynchosporium, Cladosporium- und Alternaria-Arten, Schwarzbeinigkeit (Befallsminderung). Raps: Sclerotinia, Alternaria. Kartoffel: Rhizoctonia solani, Colletotrichum coccodes, Alternaria solani. Leguminosen, Gemüse, Erdbeere: unter anderem Roste, Falscher und Echter Mehltau, Alternaria, vollständige Liste
Aufwandmenge1 l/ha je Behandlung, in Kartoffeln 3 l/ha beim Legen oder 0,5 l/ha gegen Alternaria, Werte je Anwendung
WartezeitJe nach Kultur, siehe Tabelle
BienenNicht bienengefährlich (B4)
KennzeichnungAchtung, GHS09, H410 sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung, EUH208
Zulassung00A584-00, gültig bis 31.05.2028, Zulassungsinhaber Hillfield Trading & Investments Ltd., Vertrieb STEFES GmbH
BezugÜber den Agrarhandel.
Gebinde4 × 5 l

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Ein Strobilurin für Ackerbau, Gemüse und Erdbeeren

HILL-STAR ist in Getreide, Raps und Kartoffeln zugelassen, dazu in Leguminosen, zahlreichen Gemüsekulturen und Erdbeeren. In den meisten Kulturen beträgt die Aufwandmenge 1 l/ha je Behandlung. Die Zahl der Behandlungen, die Abstände dazwischen und die Wartezeit unterscheiden sich je Kultur.

Das Problem: der richtige Zeitpunkt

Azoxystrobin wirkt vor allem vorbeugend. Es muss vor oder zu Beginn der Infektion auf der Pflanze sein. Ist die Krankheit schon fest etabliert, lässt sich der Befall damit nicht mehr zurückdrehen.

Deshalb sieht die Zulassung den Einsatz bei Befallsbeginn, beim Sichtbarwerden der ersten Symptome oder bei Infektionsgefahr laut Warndienst vor.

Die Lösung: systemisch und translaminar

Azoxystrobin gehört zu den Strobilurinen. Es hemmt die Mitochondrienatmung der Schadpilze und behindert so Sporenkeimung und Entwicklung. Der Wirkstoff wird in der Pflanze systemisch verteilt und gelangt translaminar auf die Blattunterseite.

Für das Resistenzmanagement verlangt die Zulassung in mehreren Kulturen den Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen. In Gerste sind Resistenzen gegen den Wirkstoff nachgewiesen.

Aufwandmenge und Zeitpunkt je Kultur

Nach BVL-Zulassung 00A584-00, Stand Oktober 2026. Angaben je Behandlung. Wasseraufwand 200 bis 300 l/ha, in Spargel und Kartoffeln gegen Alternaria mindestens 200 l/ha, in Kohl mindestens 250 l/ha, in Salaten, Endivien und Erdbeeren im Freiland mindestens 300 l/ha, in Erdbeeren im Gewächshaus mindestens 100 l/ha, in Kartoffeln beim Legen 50 bis 150 l/ha. F: Wartezeit durch den Anwendungszeitpunkt abgedeckt.

KulturAufwandmengeStadiumZeitpunkt, WartezeitSchaderreger
Weichweizen1l/haBBCH 30 bis 69Ab Frühjahr bei Befallsbeginn, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen. Wartezeit FBraunfleckigkeit (Septoria nodorum), Gelbrost, Braunrost
Weichweizen1l/haBBCH 61 bis 69Ab Frühjahr bei Befallsbeginn, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen. Wartezeit FCladosporium-Arten, Alternaria-Arten
Gerste1l/haBBCH 30 bis 59Ab Frühjahr bei Befallsbeginn, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen. Wartezeit FNetzfleckenkrankheit, Zwergrost, Rhynchosporium secalis
Hafer1l/haBBCH 30 bis 59Ab Frühjahr bei Befallsbeginn, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen. Wartezeit FHaferkronenrost
Roggen, Triticale1l/haBBCH 30 bis 69Ab Frühjahr bei Befallsbeginn, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen. Wartezeit FBraunrost; Rhynchosporium secalis (nur Befallsminderung)
Weichweizen, Gerste, Roggen, Triticale1l/haBBCH 31 bis 32Ab Frühjahr bei Befallsbeginn, 1 Behandlung. Wartezeit FSchwarzbeinigkeit (nur Befallsminderung)
Raps1l/haErste offene Blüten bis VollblüteBei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 21 Tagen. Wartezeit 21 TageSclerotinia sclerotiorum
Raps1l/haAb BBCH 71, 10 % der Schoten haben typische GrößeBei Befallsbeginn, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 21 Tagen. Wartezeit 21 TageAlternaria-Arten
Kartoffel3l/haBeim Legen, Reihen- bzw. Pflanzgutbehandlung in der Furche, Aufwand bezogen auf die behandelte Fläche1 Behandlung beim Legen. Wartezeit FRhizoctonia solani; Colletotrichum coccodes (nur Befallsminderung)
Kartoffel0,5l/haErste Blütenknospen sichtbar bis Beeren des 1. Fruchtstands verfärbtBei Befallsbeginn, bis 3 Behandlungen im Abstand von mindestens 7 Tagen. Wartezeit 7 TageDürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)
Erbse, Frischgemüse mit und ohne Hülse1l/ha7. Laubblatt bis 20 % der Hülsen haben typische LängeBei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen. Wartezeit 14 TageBrennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi); Falscher Mehltau (nur Befallsminderung)
Futtererbse1l/ha7. Laubblatt bis 20 % der Hülsen haben typische LängeBei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen. Wartezeit 35 TageBrennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi); Falscher Mehltau (nur Befallsminderung)
Ackerbohne1l/haErste offene Blüten bis Ende der BlüteBei Befallsbeginn, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 21 Tagen. Wartezeit 35 TageAckerbohnenrost
Dicke Bohne1l/haErste offene Blüten bis Ende der BlüteBei Befallsbeginn, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen. Wartezeit 35 TageAckerbohnenrost
Lupine-Arten1l/haErste offene Blüten bis Ende der BlüteBei Befallsbeginn, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen. Wartezeit 35 TageRostpilze
Buschbohne1l/haErste offene Blüten bis Ende der BlüteBei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen. Wartezeit 7 TageFalscher Mehltau (nur Befallsminderung)
Speisezwiebel, Knoblauch, Schalotte (Trockenzwiebel)1l/ha4. Laubblatt bis Schlotten bei 50 % der Pflanzen geknicktBei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis, bis 3 Behandlungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen. Wartezeit 14 TageFalscher Mehltau (Peronospora destructor)
Porree1l/ha6. Laubblatt bis Schlotten bei 50 % der Pflanzen geknicktBei Befallsbeginn, bis 3 Behandlungen im Abstand von mindestens 12 Tagen. Wartezeit 21 TagePorreerost, Purpurfleckenkrankheit (Alternaria porri), Phytophthora porri
Möhre1l/ha6. Laubblatt bis Rübe in typischer Form und GrößeBei Befallsbeginn, bis 3 Behandlungen im Abstand von mindestens 7 Tagen. Wartezeit 14 TageMöhrenschwärze (Alternaria dauci), Echter Mehltau
Spargel1l/haNach der ErnteBei Befallsbeginn, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 10 Tagen. Wartezeit FLaubkrankheit (Stemphylium botryosum), Spargelrost
Brokkoli, Rosenkohl, Kopfkohl, Blumenkohl, Staudenkohl, Grünkohl1l/ha6. Laubblatt bis Erntegut in endgültiger GrößeBei Befallsbeginn, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 12 Tagen. Wartezeit 14 TageWeißer Rost, Mycosphaerella brassicicola, Rapsschwärze, Kohlschwärze
Salate, Endivien, Freiland und Gewächshaus1l/ha4. Laubblatt bis typische GrößeBei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis, bis 2 Behandlungen im Abstand von mindestens 7 Tagen. Wartezeit 14 TageFalscher Mehltau (Bremia lactucae)
Erdbeere, Freiland und Gewächshaus1l/haErste Blütenanlagen sichtbar bis zweite Pflücke, ReihenbehandlungBei Befallsbeginn, bis 3 Behandlungen im Abstand von mindestens 7 Tagen. Wartezeit 3 TageEchter Mehltau, Erdbeeranthraknose (Colletotrichum acutatum)

Getreide: höchstens 2 Behandlungen je Kultur, die Behandlung gegen Schwarzbeinigkeit eingerechnet. Kartoffel: höchstens 3 Behandlungen je Kultur, die Behandlung beim Legen eingerechnet. Nach der Behandlung beim Legen im folgenden Kalenderjahr auf derselben Fläche kein Mittel mit Azoxystrobin anwenden. In Erdbeeren nur Sorten behandeln, die laut Gebrauchsanleitung verträglich sind. Wartezeit F: durch den Anwendungszeitpunkt abgedeckt. Zur Mischbarkeit macht die Zulassung keine Angabe, vor einer Tankmischung bitte rücksprechen.

Warum HILL-STAR

01Eine Zulassung, viele Kulturen

Getreide, Raps, Kartoffeln, Leguminosen, Gemüse und Erdbeeren mit einem Mittel und meist 1 l/ha je Behandlung.

02Kartoffel ab dem Legen

3 l/ha in die Furche gegen Rhizoctonia solani, im Bestand 0,5 l/ha gegen Dürrfleckenkrankheit.

03FRAC-Gruppe C3

Strobilurin mit systemischer und translaminarer Verteilung, vor allem vorbeugend.

04Bienen und Nutzinsekten

Nicht bienengefährlich (B4) und nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten.

Auflagen und Anwendungsbestimmungen

Auszug aus der Zulassung. Maßgeblich sind das Etikett und die aktuellen Angaben in der BVL-Datenbank.

Abstände und Abdrift

NW605-1, NW606 In Nachbarschaft von Oberflächengewässern mit verlustmindernden Geräten anwenden. Getreide, Raps, Kartoffel, Futtererbse, Ackerbohne, Dicke Bohne, Buschbohne, Lupine, Spargel, Kohl, Salate und Endivien: 5 m bei 50 % Abdriftminderung, bei 75 % und 90 % der Mindestabstand nach Länderrecht. Speisezwiebel, Knoblauch, Schalotte, Porree, Möhre, Erdbeere: 5 m bei 50 % und 75 %, bei 90 % der Mindestabstand nach Länderrecht. Erbse als Frischgemüse: 10 m bei 50 % und 75 %, 5 m bei 90 %. Ohne verlustmindernde Technik mindestens 5 m, bei Erbse als Frischgemüse mindestens 15 m. Die Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern ist immer verboten. Für Erdbeeren, Salate und Endivien im Gewächshaus gelten diese Auflagen nicht.

Gewässerschutz

NW706 Erbse, Futtererbse, Speisezwiebel, Knoblauch, Schalotte, Porree, Möhre, Spargel, Kohl, Salate und Endivien sowie Erdbeere im Freiland: Bei Hangneigung über 2 % muss zwischen behandelter Fläche und Oberflächengewässer ein bewachsener Randstreifen von mindestens 20 m liegen. Er entfällt bei ausreichenden Auffangsystemen ohne Anschluss an Gewässer oder Kanalisation sowie im Mulch- oder Direktsaatverfahren.

NW701 Ackerbohne, Dicke Bohne, Buschbohne, Lupine: Bei Hangneigung über 2 % ein bewachsener Randstreifen von mindestens 10 m, mit denselben Ausnahmen.

NG405 Keine Anwendung auf drainierten Flächen: Kartoffel beim Legen, Speisezwiebel, Knoblauch, Schalotte, Porree, Möhre, Kohl, Salate und Endivien im Freiland, Futtererbse gegen Brennfleckenkrankheit.

NW800 Keine Anwendung auf gedränten Flächen zwischen dem 1. November und dem 15. März: Erbse, Futtererbse gegen Falschen Mehltau, Ackerbohne, Dicke Bohne, Buschbohne, Lupine, Erdbeere im Freiland.

NG340-1 Kartoffel beim Legen: auf derselben Fläche im folgenden Kalenderjahr keine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln mit Azoxystrobin.

NW470 Anwendungsflüssigkeiten, deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen, auch nicht indirekt über Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe.

NW262, NW264, NW265 Giftig für Algen, Fische und Fischnährtiere sowie höhere Wasserpflanzen.

Anwenderschutz und Nachfolgearbeiten

SS110-1 Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen.

SS2101 Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel Schutzanzug und festes Schuhwerk tragen.

SS206 Bei Ausbringung und Handhabung Arbeitskleidung und festes Schuhwerk tragen.

SF245-02 Behandelte Flächen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelags wieder betreten.

SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden.

SB111 Persönliche Schutzausrüstung nach Sicherheitsdatenblatt, Gebrauchsanweisung und BVL-Richtlinie.

Kulturverträglichkeit und Resistenz

WH915 Erdbeere: Die Gebrauchsanleitung enthält eine Positivliste der Arten und Sorten, für die der Mittelaufwand verträglich ist.

WW7041 Gerste: Für den Wirkstoff wurden Resistenzen nachgewiesen. Anwendung nur im Rahmen eines geeigneten Resistenzmanagements.

WW750 Buschbohne, Ackerbohne, Gemüse und Erdbeere: Die Zahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen begrenzt. Eine ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten, gegebenenfalls anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.

WW764 Buschbohne, Ackerbohne und Gemüse: Zur Vorbeugung gegen Resistenzen im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Bienen und Nützlinge

NB6641 Bis zur höchsten zugelassenen Aufwandmenge als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).

NN1001 Nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten.

NN2002 Schwach schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen.

Fragen zu HILL-STAR

In welchen Kulturen ist HILL-STAR zugelassen

In Weichweizen, Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Raps und Kartoffeln, in Erbse, Futtererbse, Ackerbohne, Dicker Bohne, Buschbohne und Lupine, in Speisezwiebel, Knoblauch, Schalotte, Porree, Möhre, Spargel, Kohlarten, Salaten und Endivien sowie in Erdbeeren. Erdbeeren, Salate und Endivien auch im Gewächshaus.

Wie viel brauche ich je Hektar

In fast allen Anwendungen 1 l/ha je Behandlung. In Kartoffeln 3 l/ha beim Legen, bezogen auf die behandelte Fläche in der Furche, und 0,5 l/ha im Bestand gegen Dürrfleckenkrankheit.

Wie oft darf ich behandeln

Je nach Kultur 1 bis 3 Behandlungen. In Getreide, Raps, Leguminosen, Spargel, Kohl und Salaten höchstens 2, in Kartoffeln, Zwiebeln, Porree, Möhren und Erdbeeren höchstens 3 je Kultur. Die Mindestabstände zwischen den Behandlungen stehen in der Tabelle.

Wie wirkt Azoxystrobin

Azoxystrobin ist ein Strobilurin (FRAC-Gruppe C3). Es hemmt die Mitochondrienatmung der Schadpilze und behindert so Sporenkeimung und Entwicklung. Der Wirkstoff wirkt systemisch und translaminar, vor allem vorbeugend, und sollte vor oder zu Beginn der Infektion ausgebracht werden.

Wie lang ist die Wartezeit

In Getreide, Spargel und bei der Kartoffelbehandlung beim Legen ist sie durch den Anwendungszeitpunkt abgedeckt (F). Erdbeere 3 Tage, Buschbohne und Kartoffel gegen Alternaria 7 Tage, Erbse, Zwiebeln, Möhre, Kohl, Salate und Endivien 14 Tage, Raps und Porree 21 Tage, Futtererbse, Ackerbohne, Dicke Bohne und Lupine 35 Tage.

Was gilt bei der Behandlung beim Legen der Kartoffel

3 l/ha in 50 bis 150 l/ha Wasser als Reihen- bzw. Pflanzgutbehandlung in die Furche, gegen Rhizoctonia solani und zur Befallsminderung von Colletotrichum coccodes. Keine Anwendung auf drainierten Flächen. Im folgenden Kalenderjahr auf derselben Fläche kein Mittel mit Azoxystrobin anwenden.

Welche Abstände gelten zu Gewässern

Ohne verlustmindernde Technik mindestens 5 m, bei Erbse als Frischgemüse 15 m. Mit Abdriftminderung 50 % meist 5 m, bei 75 % und 90 % oft der Mindestabstand nach Länderrecht. Bei Hangneigung über 2 % gilt ein bewachsener Randstreifen von 20 m in Erbsen, Zwiebeln, Porree, Möhren, Spargel, Kohl, Salaten und Erdbeeren, von 10 m in Ackerbohne, Dicker Bohne, Buschbohne und Lupine.

Wie beziehe ich HILL-STAR

HILL-STAR bekommen Sie beim Agrarhandel im Gebinde 4 × 5 l. Über „Händler finden“ nennen Sie uns Ihre bevorzugten Handelspartner und die benötigte Menge, wir stellen den Kontakt her.

Bezug und Vertrieb

Bezug von HILL-STAR über den Agrarhandel

Für landwirtschaftliche Betriebe

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Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Nur für die berufliche Anwendung. Keine Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.