STEFES Agro › Fungizide › STEFES PROTHIO 250

Nur für die berufliche Anwendung. Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Leere Kanister geben Sie kostenlos über PAMIRA zurück. So funktioniert die Rückgabe
Fungizid mit Prothioconazol · Getreide und Winterraps
STEFES PROTHIO 250
Fungizid mit 250 g/l Prothioconazol gegen Septoria, Rost, Mehltau, Netzflecken, Halmbruch und Fusarium in Weizen, Gerste, Hafer, Triticale und Winterroggen. In Winterraps ist STEFES PROTHIO 250 gegen Sclerotinia, Wurzelhals- und Stängelfäule und Cylindrosporium-Weißfleckigkeit zugelassen.
| Wirkstoff | 250 g/l Prothioconazol |
|---|---|
| Formulierung | Emulgierbares Konzentrat (EC) |
| Wirkungsweise | Kurativ und protektiv, Hemmung der Sterolbiosynthese (DMI), FRAC-Gruppe G1 |
| Kulturen | Weizen, Gerste, Hafer, Triticale, Winterroggen, Winterraps, Freiland |
| Schaderreger | Septoria, Braunrost, Gelbrost, Echter Mehltau, Rhynchosporium, Netzflecken, Zwergrost, Haferkronenrost, DTR-Blattdürre, Halmbruchkrankheit, Fusarium-Arten, Sclerotinia, Wurzelhals- und Stängelfäule, Cylindrosporium-Weißfleckigkeit |
| Aufwandmenge | 0,8 l/ha je Behandlung in Getreide, 0,7 l/ha in Winterraps. Höchstens 3 Behandlungen in Weizen, 2 in den übrigen Kulturen, Werte je Anwendung |
| Wartezeit | Getreide 35 Tage, Winterraps 56 Tage |
| Bienen | Nicht bienengefährlich (B4) |
| Kennzeichnung | Achtung, GHS07, GHS09 |
| Zulassung | 00A755-61, gültig bis 31.03.2028, Zulassungsinhaber Clayton Plant Protection Ltd. |
| Bezug | Über den Agrarhandel. |
| Gebinde | 4 × 5 l |
Ein Fungizid für Getreide und Winterraps
Prothioconazol wirkt laut Produktinformation kurativ und protektiv. STEFES PROTHIO 250 ist in Weizen, Gerste, Hafer, Triticale und Winterroggen ab dem Frühjahr zugelassen, in Winterraps vom Herbst bis zur Blüte. Alle Anwendungen erfolgen bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Das Problem: Krankheiten zu verschiedenen Zeitpunkten
Im Getreide treten Blattkrankheiten, Halmbruch und Ährenfusarium in unterschiedlichen Entwicklungsstadien auf. Im Raps kommen Wurzelhals- und Stängelfäule, Cylindrosporium-Weißfleckigkeit und Sclerotinia zu verschiedenen Zeiten hinzu.
Die Lösung: ein Wirkstoff, mehrere Zeitfenster
Die Zulassung unterscheidet im Getreide drei Zeitfenster: Halmbruch im Schossen (BBCH 30 bis 32), Blattkrankheiten von BBCH 25 bis zum Blühbeginn (BBCH 61) und Fusarium in der Blüte (BBCH 61 bis 69). Gegen Fusarium ist die Anwendung auf die Befallsminderung begrenzt.
In Winterraps ist die Anwendung gegen Wurzelhals- und Stängelfäule im Herbst vorgesehen, gegen Cylindrosporium-Weißfleckigkeit im Herbst bis Frühjahr und gegen Sclerotinia von 10 % bis 50 % offener Blüten am Haupttrieb (BBCH 61 bis 65).
Aufwandmenge und Zeitpunkt je Kultur
Nach BVL-Zulassung 00A755-61, Stand Oktober 2026. Angaben je Behandlung. Wasseraufwand 200 bis 400 l/ha. Mindestens 14 Tage Abstand zwischen zwei Behandlungen.
| Kultur | Aufwandmenge | Stadium | Zeitpunkt | Schaderreger |
|---|---|---|---|---|
| Weizen | 0,8l/ha | BBCH 25 bis 61 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, bis 2 Behandlungen, 3 je Kultur | Septoria-Blattdürre, Septoria nodorum, Braunrost, DTR-Blattdürre (nur zur Befallsminderung) |
| Weizen | 0,8l/ha | BBCH 25 bis 61 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, bis 2 Behandlungen, 3 je Kultur | Gelbrost, Echter Mehltau |
| Weizen | 0,8l/ha | BBCH 30 bis 32 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, 1 Behandlung, 3 je Kultur | Halmbruchkrankheit |
| Weizen | 0,8l/ha | BBCH 61 bis 69 | Bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, 1 Behandlung, 3 je Kultur | Fusarium-Arten (Ährenbefall, Verminderung der Mykotoxinbildung, nur zur Befallsminderung) |
| Gerste | 0,8l/ha | BBCH 25 bis 61 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, bis 2 Behandlungen, 2 je Kultur | Echter Mehltau, Rhynchosporium, Netzflecken, Gelbrost, Zwergrost |
| Gerste | 0,8l/ha | BBCH 30 bis 32 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, 1 Behandlung, 2 je Kultur | Halmbruchkrankheit |
| Gerste | 0,8l/ha | BBCH 61 bis 69 | Bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, 1 Behandlung, 2 je Kultur | Fusarium-Arten (Ährenbefall, Verminderung der Mykotoxinbildung, nur zur Befallsminderung) |
| Hafer | 0,8l/ha | Bis BBCH 61 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, bis 2 Behandlungen, 2 je Kultur | Echter Mehltau, Haferkronenrost |
| Hafer | 0,8l/ha | BBCH 30 bis 32 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, 1 Behandlung, 2 je Kultur | Halmbruchkrankheit |
| Triticale | 0,8l/ha | BBCH 25 bis 61 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, bis 2 Behandlungen, 2 je Kultur | Septoria-Arten (nur zur Befallsminderung) |
| Triticale | 0,8l/ha | BBCH 25 bis 61 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, bis 2 Behandlungen, 2 je Kultur | Gelbrost, Echter Mehltau, Braunrost, Rhynchosporium |
| Triticale | 0,8l/ha | BBCH 30 bis 32 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, 1 Behandlung, 2 je Kultur | Halmbruchkrankheit |
| Winterroggen | 0,8l/ha | BBCH 25 bis 61 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, bis 2 Behandlungen, 2 je Kultur | Septoria-Blattdürre, Septoria nodorum (nur zur Befallsminderung) |
| Winterroggen | 0,8l/ha | BBCH 25 bis 61 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, bis 2 Behandlungen, 2 je Kultur | Echter Mehltau, Braunrost, Rhynchosporium |
| Winterroggen | 0,8l/ha | BBCH 30 bis 32 | Ab Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, 1 Behandlung, 2 je Kultur | Halmbruchkrankheit |
| Winterraps | 0,7l/ha | Kein Stadium in der Zulassung angegeben | Herbst, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, 1 Behandlung, 2 je Kultur | Wurzelhals- und Stängelfäule |
| Winterraps | 0,7l/ha | BBCH 61 bis 65, 10 % bis 50 % der Blüten am Haupttrieb offen | Bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, 1 Behandlung, 2 je Kultur | Sclerotinia |
| Winterraps | 0,7l/ha | Bis BBCH 59, Einzelblüten sichtbar (geschlossen) | Herbst bis Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. ersten Symptomen, 1 Behandlung, 2 je Kultur | Cylindrosporium-Weißfleckigkeit |
Wartezeit 35 Tage in Getreide und 56 Tage in Winterraps. Höchstens 3 Behandlungen in Weizen und 2 in Gerste, Hafer, Triticale, Winterroggen und Winterraps je Kultur und Jahr. Zur Mischbarkeit macht die Zulassung keine Angabe, vor einer Tankmischung bitte rücksprechen.
Warum STEFES PROTHIO 250
Zugelassen in Weizen, Gerste, Hafer, Triticale, Winterroggen und Winterraps, im Getreide gegen Blattkrankheiten, Halmbruch und Fusarium.
Laut Produktinformation mit beiden Wirkungseigenschaften gegen eine Vielzahl von Pilzkrankheiten.
Getreide von BBCH 25 bis 69, Winterraps vom Herbst bis zur Blüte, jeweils bei Befallsbeginn.
Nicht bienengefährlich (B4) und nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten.
Auflagen und Anwendungsbestimmungen
Auszug aus der Zulassung. Maßgeblich sind das Etikett und die aktuellen Angaben in der BVL-Datenbank.
Abstände und Abdrift
NT850 Auf derselben Fläche müssen mindestens 14 Tage Abstand zwischen zwei Behandlungen mit diesem Mittel eingehalten werden.
VA271 Zu angrenzenden Flächen, die von unbeteiligten Dritten genutzt werden, mindestens 5 m Abstand einhalten. Alternativ ein verlustminderndes Gerät mindestens der Abdriftminderungsklasse 50 % einsetzen. Dann gilt der im Bundesanzeiger mitgeteilte Mindestabstand für Flächenkulturen.
Gewässerschutz
NW605-1 In Nachbarschaft von Oberflächengewässern (ausgenommen nur gelegentlich wasserführende) nur mit einem Gerät aus dem Verzeichnis verlustmindernder Geräte anwenden. Abstand bei 50 % Abdriftminderung 5 m. Bei 75 % Abdriftminderung 5 m, in Winterraps der Mindestabstand nach Länderrecht. Bei 90 % Abdriftminderung der Mindestabstand nach Länderrecht. Die Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern bleibt in jedem Fall verboten.
NW606 Ohne verlustmindernde Technik mindestens 10 m Abstand zu Oberflächengewässern in Weizen, Triticale und Winterroggen, mindestens 5 m in Gerste, Hafer und Winterraps. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis 50.000 Euro geahndet werden.
NW706, NW701 Bei Hangneigung über 2 % muss zwischen behandelter Fläche und Oberflächengewässer ein bewachsener Randstreifen liegen, in Getreide mindestens 20 m (NW706), in Winterraps mindestens 10 m (NW701). Er entfällt bei ausreichenden Auffangsystemen ohne Anschluss an Gewässer oder Kanalisation sowie im Mulch- oder Direktsaatverfahren.
NW800 Keine Anwendung auf gedrainten Flächen zwischen dem 1. November und dem 15. März.
NW470 Anwendungsflüssigkeiten, deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen, auch nicht indirekt über Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
NW262, NW264 Giftig für Algen, Fische und Fischnährtiere.
Anwenderschutz und Nachfolgearbeiten
SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden.
SB005, SB010 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett bereithalten. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
SE110 Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel eine dicht abschließende Schutzbrille tragen.
SS110-1, SS120-1 Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel und bei Ausbringung des anwendungsfertigen Mittels Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen.
SS206 Bei Ausbringung und Handhabung Arbeitskleidung und festes Schuhwerk tragen.
SF245-02 Behandelte Flächen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelags wieder betreten.
SF275-VEAC Bei Nachfolgearbeiten mit direktem Kontakt zu behandelten Pflanzen in Ackerbaukulturen bis unmittelbar vor der Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk tragen.
SB111 Persönliche Schutzausrüstung nach Sicherheitsdatenblatt, Gebrauchsanweisung und BVL-Richtlinie.
Bienen und Nützlinge
NB6641 Bis zur höchsten zugelassenen Aufwandmenge als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).
NB6644 Die Anwendung in Mischung mit einem als nicht bienengefährlich eingestuften Pyrethroid-Insektizid ist auch während des Bienenfluges an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen beflogen werden, erlaubt.
NB6645 Die Mischung mit einem als nicht bienengefährlich eingestuften Neonikotinoid-Insektizid ist an blühenden und von Bienen beflogenen Pflanzen zulässig, sofern die Gebrauchsanleitung des Insektizids dies erlaubt.
NN1001 Nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten.
NN2002 Schwach schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen.
Fragen zu STEFES PROTHIO 250
Wogegen wirkt STEFES PROTHIO 250
Im Getreide gegen Septoria, Braun-, Gelb-, Zwerg- und Haferkronenrost, Echten Mehltau, Rhynchosporium, Netzflecken, DTR-Blattdürre, Halmbruch und Fusarium-Arten. In Winterraps gegen Sclerotinia, Wurzelhals- und Stängelfäule und Cylindrosporium-Weißfleckigkeit. Welche Erreger in welcher Kultur zugelassen sind, steht in der Tabelle oben.
Wann setze ich STEFES PROTHIO 250 ein
Immer bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Im Getreide gegen Blattkrankheiten ab dem Frühjahr von BBCH 25 bis 61, gegen Halmbruch von BBCH 30 bis 32, gegen Fusarium in Weizen und Gerste von BBCH 61 bis 69. In Winterraps im Herbst, gegen Sclerotinia von BBCH 61 bis 65.
Wie viel brauche ich je Hektar
In Getreide 0,8 l/ha, in Winterraps 0,7 l/ha je Behandlung, jeweils in 200 bis 400 l/ha Wasser.
Wie oft darf ich behandeln
In Weizen höchstens dreimal, in Gerste, Hafer, Triticale, Winterroggen und Winterraps höchstens zweimal je Kultur und Jahr. Zwischen zwei Behandlungen müssen mindestens 14 Tage liegen.
Wie wirkt Prothioconazol
Prothioconazol hemmt die Sterolbiosynthese der Pilze (DMI-Fungizid, FRAC-Gruppe G1). Laut Produktinformation wirkt es kurativ und protektiv.
Wie lang ist die Wartezeit
In Getreide 35 Tage, in Winterraps 56 Tage.
Welche Abstände gelten zu Gewässern
Mit verlustminderndem Gerät bei 50 % Abdriftminderung 5 m. Bei 75 % und 90 % gelten je nach Kultur 5 m oder der Mindestabstand nach Länderrecht. Ohne verlustmindernde Technik sind es 10 m in Weizen, Triticale und Winterroggen und 5 m in Gerste, Hafer und Winterraps. Bei Hangneigung über 2 % ist ein bewachsener Randstreifen nötig, die Details stehen oben unter Gewässerschutz.
Wie beziehe ich STEFES PROTHIO 250
STEFES PROTHIO 250 bekommen Sie beim Agrarhandel im Gebinde 4 × 5 l. Über „Händler finden“ nennen Sie uns Ihre bevorzugten Handelspartner und die benötigte Menge, wir stellen den Kontakt her.
Bezug und Vertrieb
Bezug von STEFES PROTHIO 250 über den Agrarhandel
Für landwirtschaftliche Betriebe
STEFES PROTHIO 250 erhalten Sie über den Agrarhandel. Nennen Sie uns Ihre bevorzugten Handelspartner und die benötigte Menge. Wir stellen den Kontakt zu Ihrem Händler her.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Nur für die berufliche Anwendung. Keine Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.