Pflanzenernährung › STEFES N

Nur für die gewerbliche Anwendung. Vor der Anwendung Gebrauchsanweisung und Sicherheitsdatenblatt lesen.
Blattdünger · Stickstoffbetontes NPK
STEFES N
Stickstoff voran: STEFES N versorgt Zuckerrübe, Obst, Erdbeere, Mais, Raps, Gemüse, Getreide, Kartoffel und Zierpflanzen mit Stickstoff, Phosphor und Kalium im Verhältnis 12-4-6, dazu Mikronährstoffe. Für Phasen hohen Bedarfs, in denen der Boden den Stickstoff nicht schnell genug nachliefert.
| Nährstoffe | 12 % Stickstoff (N), 141,6 g/l 4 % Phosphat (P2O5), 47,2 g/l 6 % Kaliumoxid (K2O), 70,8 g/l Mikronährstoffe |
|---|---|
| Formulierung | Wasserlösliches Konzentrat zur Blattdüngung |
| Einordnung | EU-Düngeprodukt mit CE-Kennzeichnung nach Verordnung (EU) 2019/1009, PFC 1(C)(I)(b)(ii): anorganischer NPK-Mehrnährstoffdünger in Lösung mit Mikronährstoffen |
| Kulturen | Zuckerrübe, Obstbäume und Sträucher, Erdbeere, Mais, Raps, Feldgemüse, Gemüse unter Folie, Getreide, Kartoffel, Zierpflanzen |
| Mischbarkeit | Mischbar mit STEFES Macro P, Micro, Bor und P. Zur Mischtabelle |
| Aufwandmenge | 5 l/ha je Anwendung, unter Folie und bei Zierpflanzen 0,2 bis 0,3 %, Werte je Kultur |
| Dichte, pH | 1,18 kg/l, pH 6,5 bis 7,5 |
| Bezug | Über den Agrarhandel. |
| Gebinde | 20 L, 23,6 kg |
Stickstoff, wenn der Bedarf schneller wächst als der Boden liefert
Stickstoff ist der Nährstoff mit dem größten Umsatz in der Pflanze: Baustein jeder Aminosäure, jedes Proteins, des Chlorophylls und der Nukleinsäuren. Aus dem Boden kommt er als Nitrat oder Ammonium, und beides setzt Mineralisation, Bodenfeuchte und Wurzelaktivität voraus. In kalten, nassen Frühjahren läuft die Mineralisation langsam, bei Trockenheit kommt das Nitrat nicht an die Wurzel, und in Phasen schnellen Wachstums übersteigt der Bedarf das, was die Wurzel aufnehmen kann. STEFES N bringt Stickstoff mit etwas Phosphor und Kalium und Mikronährstoffen direkt in das Blatt.
Das Problem: Der Bestand hungert, obwohl gedüngt wurde
Hellgrüne, von den älteren Blättern her vergilbende Bestände, dünne Triebe, schwache Bestockung und früher Blattabwurf sind die Zeichen. Sie treten auf, wenn der Boden den Stickstoff festhält, auswäscht oder zu langsam freisetzt, nicht, weil zu wenig gedüngt wurde.
Typisch sind Gemüse und Erdbeeren im schnellen Wachstum, Getreide zwischen Bestockung und Ährenschieben, Kartoffeln beim Knollenansatz und Jungpflanzen in der Anzucht, deren Wurzel das Substrat noch nicht erschlossen hat.
Die Lösung: Stickstoff über Blatt und Wurzel
Über das Blatt wird Stickstoff innerhalb weniger Tage in Aminosäuren eingebaut und kommt der Photosynthese direkt zugute. Phosphor liefert die Energie, Kalium regelt Wasserhaushalt und Zuckertransport, die Mikronährstoffe halten die Enzyme in Gang. Bei Jungpflanzen wirkt das Produkt laut Produktinformation auch über das Substrat, also über die Wurzel.
STEFES N dient laut Produktinformation der intervenierenden und präventiven Versorgung mit Stickstoff, Phosphor und Kalium, die Nährstoffe sind schnell verfügbar, das Produkt verbessert die Nährstoffaufnahme über Blatt und Wurzel, das Wassermanagement der Pflanze und die Trockenheitstoleranz. Zur Einordnung: 5 Liter je Hektar liefern rund 0,7 kg Stickstoff. Das schließt eine Lücke im Bestand, es ersetzt keine Bodendüngung.
Aufwandmenge und Zeitpunkt je Kultur
Nach Produktinformation, Stand 06/2025. Angaben je Anwendung in Liter je Hektar.
| Kultur | Aufwandmenge | Anwendungen | Zeitpunkt |
|---|---|---|---|
| Zuckerrübe | 5l/ha | 3 | 3- bis 4-Blatt, BBCH 13 bis 14, dann zwei weitere Gaben im Abstand von 2 Wochen während des Reihenschlusses, BBCH 31 bis 39 |
| Obstbäume und Sträucher | 5l/ha | 2 | Blattentwicklung, BBCH 15 bis 19, und im intensiven Wachstum |
| Erdbeere | 5l/ha | 4 | Drei Gaben von Vegetationsbeginn bis zur Ernte, eine nach der Ernte |
| Mais | 5l/ha | 1 bis 2 | 4-Blatt, BBCH 14, bei Bedarf zwei Wochen später |
| Raps | 5l/ha | 3 | Herbst 1 Gabe im 3-Blatt, BBCH 13, Frühjahr 2 Gaben, BBCH 30 bis 59 |
| Feldgemüse | 5l/ha | 2 bis 3 | Ab dem 2. Blatt oder 2 Wochen nach der Pflanzung bis zur Ernte, Abstand 8 bis 10 Tage |
| Gemüse unter Folie | 0,2 bis 0,3 % | 2 bis 3 | Wie Feldgemüse, Abstand 8 bis 10 Tage |
| Getreide | 5l/ha | 3 bis 4 | Herbst 1 Gabe ab 3-Blatt, BBCH 13, Frühjahr 2 bis 3 Gaben bis zum Ährenschieben, Abstand 10 bis 14 Tage |
| Kartoffel | 5l/ha | 3 | Erste Gabe zur Triebbildung, BBCH 9 bis 11, dann Abstand 10 bis 14 Tage |
| Zierpflanzen | 0,2 bis 0,3 % | 1 | In der Jungpflanzenanzucht, auf Blatt und Substrat |
Wasseraufwand und Abstand
| Kulturgruppe | Wasser je Hektar |
|---|---|
| Ackerbau | 200 bis 400 l |
| Gemüse und Beeren | 400 bis 600 l |
| Obst | 500 bis 700 l |
Zwischen zwei Anwendungen liegen mindestens 10 Tage.
Ihre Kultur ist nicht dabei? Fragen Sie uns, wir prüfen den Einsatz.
Mischbarkeit von STEFES N
Mischbar mit STEFES Macro P, Micro, Bor und P. Stand 10/2026.
| Produkt | Tankmischung mit STEFES N |
|---|---|
| STEFES Macro P | ✓ mischbar |
| STEFES Micro | ✓ mischbar |
| STEFES Bor | ✓ mischbar |
| STEFES P | ✓ mischbar |
| STEFES Macro | ◐ eingeschränkt, vorher Mischprobe |
Eingeschränkt mischbar heißt: vorher eine Mischprobe im Eimer im späteren Mischungsverhältnis ansetzen. Zu Tankmischungen mit Pflanzenschutzmitteln fragen Sie uns bitte vorher.
Warum STEFES N
12-4-6 plus Mikronährstoffe: Stickstoff für Blattmasse und Protein, Phosphor und Kalium in der Menge, die die Pflanze zur Verwertung braucht.
Laut Produktinformation verbessert STEFES N die Nährstoffaufnahme über Blatt und Wurzel. In der Jungpflanzenanzucht auch über das Substrat anwendbar.
Aufwandmenge, Zahl der Gaben und Zeitpunkt sind für jede Kultur festgelegt, von der Zuckerrübe bis zur Jungpflanzenanzucht. Im Freiland gilt einheitlich 5 Liter je Hektar und Gabe.
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Fragen zu STEFES N
Wann setze ich STEFES N im Getreide ein?
Drei- bis viermal mit je 5 l/ha: eine Gabe im Herbst ab dem 3-Blatt (BBCH 13), zwei bis drei Gaben im Frühjahr bis zum Ährenschieben im Abstand von 10 bis 14 Tagen.
Wie oft in Kartoffeln und Zuckerrüben?
Kartoffel dreimal mit 5 l/ha, die erste Gabe zur Triebbildung (BBCH 9 bis 11), dann im Abstand von 10 bis 14 Tagen. Zuckerrübe dreimal mit 5 l/ha: im 3- bis 4-Blatt (BBCH 13 bis 14) und zwei weitere Gaben im Abstand von zwei Wochen während des Reihenschlusses (BBCH 31 bis 39).
Und in Gemüse und Erdbeeren?
Feldgemüse zwei- bis dreimal mit 5 l/ha ab dem 2. Blatt oder zwei Wochen nach der Pflanzung bis zur Ernte, Abstand 8 bis 10 Tage. Unter Folie als 0,2- bis 0,3%ige Lösung. Erdbeere viermal mit 5 l/ha: drei Gaben von Vegetationsbeginn bis zur Ernte, eine nach der Ernte.
Wie viel Stickstoff bringt eine Gabe?
5 Liter STEFES N enthalten rund 0,7 kg Stickstoff, 0,24 kg Phosphat und 0,35 kg Kaliumoxid. Das ist eine Ergänzung für Phasen hohen Bedarfs, keine Alternative zur Stickstoffdüngung über den Boden.
Kann ich STEFES N mit anderen Mitteln mischen?
Ja, mit STEFES Macro P, Micro, Bor und P. Mit STEFES Macro nur eingeschränkt, machen Sie vorher eine Mischprobe. Vor einer Tankmischung mit Pflanzenschutzmitteln fragen Sie uns bitte.
Wie ist STEFES N eingeordnet?
STEFES N ist ein EU-Düngeprodukt mit CE-Kennzeichnung nach Verordnung (EU) 2019/1009, Produktfunktionskategorie PFC 1(C)(I)(b)(ii). Es erfüllt die einheitlichen Anforderungen des EU-Düngerechts an Gehalte, Schadstoffgrenzwerte und Kennzeichnung und darf in allen Mitgliedstaaten gehandelt werden.
Wie viel Wasser brauche ich je Hektar?
Im Ackerbau 200 bis 400 Liter, in Gemüse und Beeren 400 bis 600 Liter, im Obst 500 bis 700 Liter Wasser je Hektar. Zwischen zwei Anwendungen liegen mindestens 10 Tage.
Welche Gebinde gibt es?
STEFES N kommt im 20-Liter-Gebinde mit 23,6 kg. Wir liefern in ganzen Lkw-Ladungen an den Agrarhandel. Landwirtschaftliche Betriebe beziehen das Produkt über ihren Händler.
Bezug und Vertrieb
Bezug von STEFES Blattdünger über den Agrarhandel
Für landwirtschaftliche Betriebe
STEFES Blattdünger erhalten Sie über den Agrarhandel. Nennen Sie uns Ihre bevorzugten Handelspartner und die benötigte Menge. Wir stellen den Kontakt zu Ihrem Händler her.
Für den Agrarhandel
Konditionen, Mengen und Liefertermine stimmen wir direkt mit Ihnen ab. Wir liefern in ganzen Lkw-Ladungen direkt in Ihr Lager.
Eigenmarke (White Label), angepasste Rezepturen und Gebietsexklusivität vereinbaren wir auf Anfrage.