Pflanzenernährung › STEFES Macro

Nur für die gewerbliche Anwendung. Vor der Anwendung Gebrauchsanweisung und Sicherheitsdatenblatt lesen.
Blattdünger · Stickstoff, Phosphor und Kalium
STEFES Macro
NPK im Gleichgewicht: STEFES Macro versorgt Zuckerrübe, Getreide, Raps, Mais, Kartoffel, Feldgemüse, Obst und Beeren mit Stickstoff, Phosphor und Kalium zu gleichen Teilen, dazu Mikronährstoffe. Für den schnellen Ausgleich eines Mangels und für Phasen, in denen Trockenheit die Aufnahme aus dem Boden bremst.
| Nährstoffe | 14 % Stickstoff (N), 191,8 g/l 14 % Phosphat (P2O5), 191,8 g/l 14 % Kaliumoxid (K2O), 191,8 g/l Mikronährstoffe |
|---|---|
| Formulierung | Suspensionskonzentrat zur Blattdüngung |
| Einordnung | EU-Düngeprodukt mit CE-Kennzeichnung nach Verordnung (EU) 2019/1009, PFC 1(C)(I)(b)(ii): anorganischer NPK-Mehrnährstoffdünger in Suspension mit Mikronährstoffen |
| Kulturen | Zuckerrübe, Winter- und Sommergetreide, Winterraps, Mais, Kartoffel, Feldgemüse, Obst, Beeren |
| Mischbarkeit | Mischbar mit STEFES Macro P, Micro, Bor und P. Nicht mit Kalziumdüngern und Magnesiumsulfat. Zur Mischtabelle |
| Aufwandmenge | 2 bis 5 l/ha je Anwendung, Werte je Kultur |
| Dichte, pH | 1,37 kg/l, pH 5,0 bis 6,0 |
| Bezug | Über den Agrarhandel. |
| Gebinde | 10 L, 13,7 kg |
Stickstoff, Phosphor und Kalium, wenn der Boden nicht liefert
Phosphor ist im Boden wenig beweglich: Er wird bei niedrigem wie bei hohem pH-Wert festgelegt, und in kaltem Boden nimmt die Wurzel ihn nur langsam auf. Kalium wandert über das Bodenwasser zur Wurzel und kommt bei Trockenheit zu langsam an. Stickstoff steht in nassen, kalten Phasen nicht in der Form bereit, die die Pflanze gerade braucht. STEFES Macro bringt alle drei Hauptnährstoffe zu gleichen Teilen über das Blatt in die Pflanze, in den Wochen, in denen der Bestand sie am dringendsten braucht.
Das Problem: Der Boden bremst
Ein kaltes Frühjahr, ein trockener Mai, verdichteter oder verschlämmter Boden: In diesen Lagen ist genug Nährstoff im Boden, aber er kommt nicht in die Pflanze. Der Bestand bleibt stehen, verliert Zeit im Wachstum und reagiert empfindlicher auf Trockenheit.
Typische Anzeichen sind rotviolett verfärbte Blätter bei jungem Mais im kalten Frühjahr (Phosphormangel), Randnekrosen an älteren Blättern bei Kaliummangel und ein hellgrüner, dünner Bestand bei Stickstoffmangel.
Die Lösung: Drei Hauptnährstoffe direkt über das Blatt
Über das Blatt gelangen Stickstoff, Phosphor und Kalium ohne Umweg über den Boden in die Pflanze. Phosphor liefert die Energie für Wurzelwachstum und Blütenanlage, Kalium regelt den Wasserhaushalt über die Spaltöffnungen und den Transport der Zucker, Stickstoff ist Baustein der Proteine und des Chlorophylls. Die Mikronährstoffe im Produkt ergänzen die Versorgung.
STEFES Macro dient laut Produktinformation der vorbeugenden und bekämpfenden Versorgung mit Phosphor, Stickstoff und Kalium, gleicht Nährstoffmangel schnell aus, verbessert das Wassermanagement der Pflanze und erhöht die Trockenheitstoleranz. Je Kultur sind zwei bis drei Gaben vorgesehen, im Obst und in Beeren nach Bedarf.
Aufwandmenge und Zeitpunkt je Kultur
Nach Produktinformation, Stand 06/2025. Angaben je Anwendung in Liter je Hektar.
| Kultur | Aufwandmenge | Anwendungen | Zeitpunkt |
|---|---|---|---|
| Zuckerrübe | 2l/ha | 2 | 4- bis 6-Blatt bis zum Reihenschluss, BBCH 16 bis 39 |
| Wintergetreide | 3l/ha | 2 | Nach der Winterruhe bis Beginn der Ährenbildung, BBCH 31 bis 50, Abstand 12 bis 14 Tage |
| Sommergetreide | 3l/ha | 2 | 3- bis 4-Blatt bis Beginn der Ährenbildung, BBCH 13 bis 50, Abstand 12 bis 14 Tage |
| Winterraps | 3l/ha | 2 | Beginn der Haupttriebstreckung nach der Winterruhe bis Beginn der Knospenentwicklung, BBCH 30 bis 52 |
| Mais | 3l/ha | 2 | 3- bis 5-Blatt, BBCH 15 bis 18, zweite Gabe 2 Wochen nach der ersten |
| Kartoffel | 3l/ha | 2 bis 3 | Von der Triebbildung bis 40 % des Knollenendgewichts, BBCH 35 bis 73, Abstand 12 bis 14 Tage |
| Feldgemüse | 3l/ha | 3 | Ab der 2. Woche nach Aufgang oder Pflanzung, alle 12 bis 14 Tage |
| Obstbäume | 3 bis 5l/ha | nach Bedarf | Grüne Knospe und nach der Blüte, besonders bei Trockenheit und eingeschränkter Nährstoffaufnahme aus dem Boden |
| Beeren | 3 bis 5l/ha | nach Bedarf | Bei Trockenheit, eingeschränkter Aufnahme aus dem Boden und intensivem Wachstum |
Wasseraufwand und Abstand
| Kulturgruppe | Wasser je Hektar |
|---|---|
| Ackerbau | 200 bis 400 l |
| Gemüse und Beeren | 400 bis 600 l |
| Obst | 500 bis 700 l |
Zwischen zwei Anwendungen liegen mindestens 10 Tage.
Ihre Kultur ist nicht dabei? Fragen Sie uns, wir prüfen den Einsatz. Laut Produktinformation nicht mit Kalziumdüngern und Magnesiumsulfat mischen.
Mischbarkeit von STEFES Macro
Mischbar mit STEFES Macro P, Micro, Bor und P. Nicht mit Kalziumdüngern und Magnesiumsulfat. Stand 10/2026.
| Produkt | Tankmischung mit STEFES Macro |
|---|---|
| STEFES Macro P | ✓ mischbar |
| STEFES Micro | ✓ mischbar |
| STEFES Bor | ✓ mischbar |
| STEFES P | ✓ mischbar |
| STEFES N | ◐ eingeschränkt, vorher Mischprobe |
Eingeschränkt mischbar heißt: vorher eine Mischprobe im Eimer im späteren Mischungsverhältnis ansetzen. Zu Tankmischungen mit Pflanzenschutzmitteln fragen Sie uns bitte vorher.
Warum STEFES Macro
14-14-14 plus Mikronährstoffe in einem Gebinde. Eine Gabe deckt N, P und K zugleich, ohne Tankmix aus drei Produkten.
Zusammen 575 g Hauptnährstoffe je Liter, je 191,8 g Stickstoff, Phosphat und Kaliumoxid, als Suspension. 2 bis 3 Liter je Hektar reichen für eine Gabe im Ackerbau.
Laut Produktinformation verbessert STEFES Macro das Wassermanagement der Pflanze und erhöht die Trockenheitstoleranz, genau dann, wenn die Aufnahme aus dem Boden stockt.
Verwandte Produkte
Keimung, Bewurzelung und Bestockung, mehr Frostresistenz.
Zum Produkt →Für Kulturen mit hohem Stickstoff- und Kaliumbedarf.
Zum Produkt →Für Wurzel, Stresstoleranz und Wasserhaushalt.
Zum Produkt →Fragen zu STEFES Macro
Wann setze ich STEFES Macro im Mais ein?
Zweimal mit je 3 l/ha: die erste Gabe im 3- bis 5-Blattstadium (BBCH 15 bis 18), die zweite zwei Wochen später.
Wie oft im Getreide?
Zweimal mit je 3 l/ha im Abstand von 12 bis 14 Tagen. Wintergetreide nach der Winterruhe bis zum Beginn der Ährenbildung (BBCH 31 bis 50), Sommergetreide vom 3- bis 4-Blatt bis zum Beginn der Ährenbildung (BBCH 13 bis 50).
Und in Zuckerrüben und Kartoffeln?
Zuckerrübe zweimal mit 2 l/ha vom 4- bis 6-Blatt bis zum Reihenschluss (BBCH 16 bis 39). Kartoffel zwei- bis dreimal mit 3 l/ha von der Triebbildung bis 40 % des Knollenendgewichts (BBCH 35 bis 73), Abstand 12 bis 14 Tage.
Kann ich STEFES Macro mit anderen Mitteln mischen?
Ja, mit STEFES Macro P, Micro, Bor und P. Mit STEFES N nur eingeschränkt, machen Sie vorher eine Mischprobe. Nicht mischen mit Kalziumdüngern und Magnesiumsulfat. Vor einer Tankmischung mit Pflanzenschutzmitteln fragen Sie uns bitte.
Wo finde ich Produktdatenblatt und Sicherheitsdatenblatt?
Beide stehen oben auf dieser Seite als PDF zum Öffnen und Herunterladen, Produktinformation und Sicherheitsdatenblatt jeweils Stand 06/2025.
Wie ist STEFES Macro eingeordnet?
STEFES Macro ist ein EU-Düngeprodukt mit CE-Kennzeichnung nach Verordnung (EU) 2019/1009, Produktfunktionskategorie PFC 1(C)(I)(b)(ii). Es erfüllt die einheitlichen Anforderungen des EU-Düngerechts an Gehalte, Schadstoffgrenzwerte und Kennzeichnung und darf in allen Mitgliedstaaten gehandelt werden.
Wie viel Wasser brauche ich je Hektar?
Im Ackerbau 200 bis 400 Liter, in Gemüse und Beeren 400 bis 600 Liter, im Obst 500 bis 700 Liter Wasser je Hektar. Zwischen zwei Anwendungen liegen mindestens 10 Tage.
Welche Gebinde gibt es?
STEFES Macro kommt im 10-Liter-Gebinde mit 13,7 kg. Wir liefern in ganzen Lkw-Ladungen an den Agrarhandel. Landwirtschaftliche Betriebe beziehen das Produkt über ihren Händler.
Bezug und Vertrieb
Bezug von STEFES Blattdünger über den Agrarhandel
Für landwirtschaftliche Betriebe
STEFES Blattdünger erhalten Sie über den Agrarhandel. Nennen Sie uns Ihre bevorzugten Handelspartner und die benötigte Menge. Wir stellen den Kontakt zu Ihrem Händler her.
Für den Agrarhandel
Konditionen, Mengen und Liefertermine stimmen wir direkt mit Ihnen ab. Wir liefern in ganzen Lkw-Ladungen direkt in Ihr Lager.
Eigenmarke (White Label), angepasste Rezepturen und Gebietsexklusivität vereinbaren wir auf Anfrage.