Pflanzenernährung › STEFES Macro P

Nur für die gewerbliche Anwendung. Vor der Anwendung Gebrauchsanweisung und Sicherheitsdatenblatt lesen.
Blattdünger · Phosphorbetontes NPK
STEFES Macro P
Phosphor mit Vorrang: STEFES Macro P bringt doppelt so viel Phosphat wie Stickstoff und Kalium über das Blatt in die Pflanze, dazu Mikronährstoffe. Für die Jugendentwicklung, die Wurzel und die Blütenanlage, und für Wochen, in denen kalter oder trockener Boden den Phosphor festhält.
| Nährstoffe | 10 % Stickstoff (N), 136 g/l 20 % Phosphat (P2O5), 272 g/l 10 % Kaliumoxid (K2O), 136 g/l Mikronährstoffe |
|---|---|
| Formulierung | Suspensionskonzentrat zur Blattdüngung |
| Einordnung | EU-Düngeprodukt mit CE-Kennzeichnung nach Verordnung (EU) 2019/1009, PFC 1(C)(I)(b)(ii): anorganischer NPK-Mehrnährstoffdünger in Suspension mit Mikronährstoffen |
| Kulturen | Feldgemüse, Zuckerrübe, Obstbäume, Winter- und Sommergetreide, Winterraps, Mais, Kartoffel, Beeren |
| Mischbarkeit | Mischbar mit STEFES Macro, Micro, Bor und N. Nicht mit Kalkdüngern und Magnesiumsulfat. Zur Mischtabelle |
| Aufwandmenge | 2 bis 5 l/ha je Anwendung, Werte je Kultur |
| Dichte, pH | 1,36 kg/l, pH 5,0 bis 6,0 |
| Bezug | Über den Agrarhandel. |
| Gebinde | 10 L, 13,6 kg |
Phosphor, wenn der Boden ihn festhält
Phosphor ist der unbeweglichste der drei Hauptnährstoffe. Im Boden bindet er sich bei hohem pH-Wert an Kalzium, bei niedrigem an Eisen und Aluminium, und er wandert nur wenige Millimeter durch Diffusion zur Wurzel. In kaltem Boden wächst die Wurzel langsam, und genau dann fehlt der Phosphor für Energiestoffwechsel und Zellteilung. STEFES Macro P legt den Schwerpunkt auf Phosphat und liefert Stickstoff und Kalium dazu, damit die Pflanze die Energie auch umsetzen kann.
Das Problem: Phosphor kommt nicht an
Ein kaltes Frühjahr, ein verdichteter oder kalkreicher Boden, eine späte Saat im Herbst: In diesen Lagen ist Phosphor im Boden vorhanden, aber nicht pflanzenverfügbar. Die Jugendentwicklung stockt, die Wurzel bleibt klein, Raps geht schwach in den Winter, Mais verliert im Mai Wochen.
Typische Anzeichen sind rotviolette Verfärbungen an Blättern und Stängeln bei jungem Mais und jungem Raps, kümmerliche Wurzeln, ein verzögerter Blühbeginn und kleinere Fruchtstände im Obst.
Die Lösung: Phosphat direkt über das Blatt
Über das Blatt gelangt Phosphat ohne Umweg über die Bodenlösung in die Pflanze. Dort steckt es in ATP, dem Energieträger jeder Zelle, in Nukleinsäuren und in den Membranen. Phosphor treibt Wurzelwachstum, Bestockung und Blütenanlage an, Kalium regelt den Wasserhaushalt, Stickstoff liefert den Baustoff für Blattmasse. Die Mikronährstoffe im Produkt ergänzen die Versorgung.
STEFES Macro P ist laut Produktinformation besonders in Trockenphasen sinnvoll, wenn die Aufnahme der Hauptnährstoffe aus dem Boden eingeschränkt ist, und im Obst zur grünen Knospe und nach der Blüte. Je Kultur sind ein bis drei Gaben vorgesehen. Eine Blattdüngung ersetzt die Grunddüngung nicht, sie überbrückt die Wochen, in denen der Boden nicht liefert.
Aufwandmenge und Zeitpunkt je Kultur
Nach Produktinformation, Stand 06/2025. Angaben je Anwendung in Liter je Hektar.
| Kultur | Aufwandmenge | Anwendungen | Zeitpunkt |
|---|---|---|---|
| Feldgemüse | 3l/ha | 3 | Ab der 2. Woche nach der Pflanzung, alle 12 bis 14 Tage |
| Zuckerrübe | 2l/ha | 2 bis 3 | 4- bis 6-Blatt bis zum Reihenschluss |
| Obstbäume | 5l/ha | mehrere | Grüne Knospe und nach der Blüte, besonders bei Trockenheit und eingeschränkter Nährstoffaufnahme aus dem Boden |
| Wintergetreide | 3l/ha | 2 | Herbst ab 3- bis 4-Blatt bis 10 bis 14 Tage vor der Winterruhe, Frühjahr ab Vegetationsbeginn bis zum Beginn des Ährenschiebens |
| Sommergetreide | 3l/ha | 1 | Ab 3- bis 4-Blatt |
| Winterraps | 3l/ha | 3 | Herbst 2 Gaben: ab 4- bis 6-Blatt, die zweite bis 2 Wochen vor Ende des Herbstwachstums, BBCH 13 bis 25. Frühjahr 1 Gabe ab Vegetationsbeginn bis Blühbeginn, BBCH 30 bis 51 |
| Mais | 3l/ha | 2 | 3- bis 5-Blatt, BBCH 15 bis 18, zweite Gabe 14 Tage später |
| Kartoffel | 2 bis 3l/ha | 2 bis 3 | Vom Knollenansatz bis 40 % des Knollenendgewichts, BBCH 35 bis 73, Abstand 12 bis 14 Tage |
| Beeren | 3 bis 5l/ha | nach Bedarf | Bei Trockenheit, eingeschränkter Aufnahme aus dem Boden und intensivem Wachstum |
Wasseraufwand und Abstand
| Kulturgruppe | Wasser je Hektar |
|---|---|
| Ackerbau | 200 bis 400 l |
| Gemüse und Beeren | 400 bis 600 l |
| Obst | 500 bis 700 l |
Zwischen zwei Anwendungen liegen mindestens 10 Tage.
Ihre Kultur ist nicht dabei? Fragen Sie uns, wir prüfen den Einsatz. Laut Produktinformation nicht mit Kalkdüngern und Magnesiumsulfat mischen.
Mischbarkeit von STEFES Macro P
Mischbar mit STEFES Macro, Micro, Bor und N. Nicht mit Kalkdüngern und Magnesiumsulfat. Stand 10/2026.
| Produkt | Tankmischung mit STEFES Macro P |
|---|---|
| STEFES Macro | ✓ mischbar |
| STEFES Micro | ✓ mischbar |
| STEFES Bor | ✓ mischbar |
| STEFES N | ✓ mischbar |
| STEFES P | ◐ eingeschränkt, vorher Mischprobe |
Eingeschränkt mischbar heißt: vorher eine Mischprobe im Eimer im späteren Mischungsverhältnis ansetzen. Zu Tankmischungen mit Pflanzenschutzmitteln fragen Sie uns bitte vorher.
Warum STEFES Macro P
10-20-10 plus Mikronährstoffe: doppelt so viel Phosphat wie Stickstoff und Kalium, für Jugendentwicklung, Wurzel und Blüte.
Zusammen 544 g Hauptnährstoffe je Liter: 272 g Phosphat, 136 g Stickstoff und 136 g Kaliumoxid als Suspension. 2 bis 3 Liter je Hektar reichen für eine Gabe im Ackerbau.
Laut Produktinformation besonders sinnvoll, wenn Trockenheit die Aufnahme der Hauptnährstoffe aus dem Boden einschränkt, und im Obst zur grünen Knospe und nach der Blüte.
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Wann setze ich STEFES Macro P im Raps ein?
Dreimal mit je 3 l/ha: zwei Gaben im Herbst, die erste ab dem 4- bis 6-Blatt, die zweite bis zwei Wochen vor Ende des Herbstwachstums (BBCH 13 bis 25), und eine Gabe im Frühjahr ab Vegetationsbeginn bis zum Blühbeginn (BBCH 30 bis 51).
Und im Mais?
Zweimal mit je 3 l/ha: die erste Gabe im 3- bis 5-Blattstadium (BBCH 15 bis 18), die zweite 14 Tage später. Im kalten Frühjahr ist das die Phase, in der junger Mais Phosphor aus dem Boden kaum aufnehmen kann.
Wie oft im Getreide?
Wintergetreide zweimal mit 3 l/ha: im Herbst ab dem 3- bis 4-Blatt bis 10 bis 14 Tage vor der Winterruhe und im Frühjahr ab Vegetationsbeginn bis zum Beginn des Ährenschiebens. Sommergetreide einmal mit 3 l/ha ab dem 3- bis 4-Blatt.
Worin unterscheidet sich STEFES Macro P von STEFES Macro?
STEFES Macro liefert Stickstoff, Phosphat und Kalium zu gleichen Teilen (14-14-14). STEFES Macro P ist mit 10-20-10 auf Phosphat ausgelegt, für Phasen, in denen vor allem Phosphor fehlt: Jugendentwicklung, Wurzelbildung, Blütenanlage und kalter Boden.
Kann ich STEFES Macro P mit anderen Mitteln mischen?
Ja, mit STEFES Macro, Micro, Bor und N. Mit STEFES P nur eingeschränkt, machen Sie vorher eine Mischprobe. Nicht mischen mit Kalkdüngern und Magnesiumsulfat. Vor einer Tankmischung mit Pflanzenschutzmitteln fragen Sie uns bitte.
Wie ist STEFES Macro P eingeordnet?
STEFES Macro P ist ein EU-Düngeprodukt mit CE-Kennzeichnung nach Verordnung (EU) 2019/1009, Produktfunktionskategorie PFC 1(C)(I)(b)(ii). Es erfüllt die einheitlichen Anforderungen des EU-Düngerechts an Gehalte, Schadstoffgrenzwerte und Kennzeichnung und darf in allen Mitgliedstaaten gehandelt werden.
Wie viel Wasser brauche ich je Hektar?
Im Ackerbau 200 bis 400 Liter, in Gemüse und Beeren 400 bis 600 Liter, im Obst 500 bis 700 Liter Wasser je Hektar. Zwischen zwei Anwendungen liegen mindestens 10 Tage.
Welche Gebinde gibt es?
STEFES Macro P kommt im 10-Liter-Gebinde mit 13,6 kg. Wir liefern in ganzen Lkw-Ladungen an den Agrarhandel. Landwirtschaftliche Betriebe beziehen das Produkt über ihren Händler.
Bezug und Vertrieb
Bezug von STEFES Blattdünger über den Agrarhandel
Für landwirtschaftliche Betriebe
STEFES Blattdünger erhalten Sie über den Agrarhandel. Nennen Sie uns Ihre bevorzugten Handelspartner und die benötigte Menge. Wir stellen den Kontakt zu Ihrem Händler her.
Für den Agrarhandel
Konditionen, Mengen und Liefertermine stimmen wir direkt mit Ihnen ab. Wir liefern in ganzen Lkw-Ladungen direkt in Ihr Lager.
Eigenmarke (White Label), angepasste Rezepturen und Gebietsexklusivität vereinbaren wir auf Anfrage.